7 Blogger verraten ihre Inspirationsquelle

Inspirationsquelle_blog7 Life Designer verraten ihre Inspirationsquelle

Was ist denn ein Life Designer, wirst du fragen? Und was hat das mit einer Inspirationsquelle zu tun?

Life Designer sind Menschen, die ihr Leben täglich so gestalten, dass es ihren Bedürfnissen, Möglichkeiten und Werten entspricht.

Life-Designer folgen keinen strikten Plänen für ihr Leben, sie probieren sich aus, machen Fehler, lernen daraus und probieren weiter aus.

Sie gehen Risiken ein, um ihre Grenzen kennen zu lernen und zu überwinden. Anstatt große Pläne zu schmieden, machen Life Designer einfach.

Sein Leben zu designen bzw. zu gestalten, bedeutet Entscheidungen zu treffen und nicht andere über sein Leben entscheiden zu lassen. Dazu gehört natürlich, dass man seine eigenen Bedürfnisse und Werte kennen muss.

Und wozu nun Inspirationsquellen?

Für mich gehören Inspirationsquellen einfach zum Leben dazu. Ohne Inspiration gibt es keine Weiterentwicklung. Und ohne Inspiration weiß ich nicht, was das Leben noch für mich bieten kann.

In den seltensten Fällen komme ich als inspirierter Mensch bereits auf die Welt und brauche auch keinen weiteren Input. Im Gegenteil: Sich zu einem besseren Menschen zu entwickeln braucht Zeit und ist wie eine Reise.

Ohne Inspiration keine Weiterentwicklung. Daher ist es sehr wichtig, Inspirationsquellen zu haben.

Was man als Inspirationsquelle wählt, entscheidet natürlich jeder selbst. Dafür muss ich offen sein und neugierig auf die Welt und was sie mir zu bieten hat.

Welche Inspirationsquelle hast du? 

Ich bin ganz besonders stolz, dass mir und auch nun dir weitere Life Designer ihre Inspirationsquellen verraten. Vielleicht inspiriert dich das auch und auch du findest dadurch für dich neue Anregungen.

Dafür habe ich ihnen folgende Frage gestellt:

1. Wer inspiriert dich oder wer hat dich inspiriert auf deinem Weg zu einem besseren Leben und warum?

2. Warum brauchen wir Menschen, die uns inspirieren?

Bevor nun weitere Life Designer zu Wort kommen, verrate ich dir meine Inspirationsquelle.

Eine ultimative Inspirationsquelle gibt es für mich allerdings nicht, mich haben viele Personen und Situationen inspiriert. Am meisten haben mich andere inspiriert, wenn ich selbst in einer Situation gesteckt habe, die mich unglücklich und unzufrieden gemacht hat. Ich habe mich dann an anderen orientiert, die die von mir gewünschte Situation schon hatten. Nach dem Motto: das will ich auch haben.

Früher empfand ich meinen Job immer als total stressig und aufreibend und ich wollte einfach gelassener werden. Ich habe dann auch immer Personen kennen gelernt, die gelassen waren und die mich inspiriert haben. Ich lernte von ihnen, wie ich gelassener werden kann.

Und so geht es mir immer mal wieder. Irgendetwas möchte ich an mir ändern und verbessern oder mich nerven Situationen, die ich dann zum Anlass nehme, nachzudenken, was ich daraus für mich lernen kann. Dann sind Inspirationsquellen wirklich nützlich und motivieren mich. Und auch du kannst eine Inspiration für andere sein.

Aber lassen wir nun meine Blogger Kollegen zu Wort kommen. Sie haben für dich tolle Tipps, wie du dein Leben inspirieren lassen und verbessern kannst.

 

Christoph Heuermann von Staatenlos

christoph_fotoChristoph bloggt auf staatenlos.ch darüber, wie du dich selbst internationalisieren kannst und er ist Mitgründer des Ich-Projekts. Du findest ihn auch auf Facebook.

1. Mich inspirieren am meisten die Menschen, die ich persönlich nicht kenne und oft auch niemals kennen lernen kann – weil sie bereits schon verstorben sind. Als Viel-Leser nehme ich durch das Lesen von Biografien trotzdem viel Inspiration mit. Unabhängige „Weltbürger“ mit Weitblick inspirieren mich dabei besonders – etwa der österreichisch-schweizerische Bankier und Autor Felix Somary oder noch lebend der Investor Jim Rogers.

2. Inspiration kann uns über uns selbst herauswachsen lassen. Rein rational und emotional können wir viele Möglichkeiten von uns allein aus nicht greifen. Sobald wir aber erkennen, dass andere – oft mit sehr viel mehr Widrigkeiten – erfolgreich ihren Weg gegangen sind, eröffnen sich uns neue Perspektiven.

An dieser Stelle möchte ich ein spannendes Gedankenexperiment vorstellen, das ich selbst nutze: Wie es sprichwörtlich so schön heißt ist man der Durchschnitt seiner 5 engsten Bekannten . Das müssen aber gar nicht reelle Freunde sein. Man kann etwa die Biografien von 5 inspirierenden Persönlichkeiten lesen und sich in ihr Denken hineinversetzen. Je nach Präferenz trifft man sich täglich oder nur wöchentlich mit ihnen in Gedanken und lässt sie ihrer Person entsprechend die eigenen Handlungen der letzten Tage loben und kritisieren als auch Ratschläge geben. Da das Feedback von sehr inspirierenden Personen für einen kommt, setzt man das daraus Gelernte meist auch schnell um. Wichtig ist es sich Zeit zu nehmen und das Treffen entsprechend zu visualisieren.

 

Martje Kleinhans von Smart Ladies

Martje_smart_ladiesMartje unterstützt mit smart ladies Frauen darin, ihre Bestimmung zu finden, sich selbst zu verwirklichen und glücklich zu werden. Außerdem ist sie Mitgründerin des Ich-Projekts. Martje ist auch auf facebook.

1. Es gibt eine Menge Menschen, die mich inspirieren oder inspiriert und auf meinen Weg gebracht haben. Menschen mit Geschichte, Menschen mit Mut oder Menschen mit schlauen Gedanken.

Oft sind es aber die Kleinigkeiten, die mich inspirieren. Ein Satz, den ich im Vorbeigehen aufschnappe oder eine Idee meiner Tochter. Ein tolles Gespräch unter Freunden oder ein Artikel im Netz.   

Wenn wir mit offenen Augen durchs Leben gehen, kann eine Handlung, ein Satz oder auch nur ein Wort ganz viel bewirken und in Gang bringen. Das inspiriert mich, weil es ein Impuls von außen ist, von Menschen, die anders denken als ich. Nur durch diese Vielfalt kann etwas Großes entstehen.

2. Ich denke, wir brauchen Menschen, die uns inspirieren, weil in unserem Unterbewusstsein so viel schlummert, an das wir nicht immer herankommen. Ein Impuls von außen kann dann wieder etwas anstoßen, an das wir lange nicht (oder noch nie bewusst) gedacht haben. Oder er führt dazu, dass wir uns überhaupt erstmal zu etwas Gedanken machen und unseren eigenen Weg finden.

Thomas Mangold von Selbst-Management

Foto: Thomas Mangold
Thomas ist von Hauptberuf Sozialpädagoge in Wien. Nebenbei ist er noch als diplomierter Fußballtrainer, diplomierter Mentaltrainer und lizensierter Life-Kinetik-Trainer unterwegs. Um diese ganzen Bereiche unter einen Hut zu bekommen, hat er sich mit dem Thema Selbst-Management auseinander gesetzt und krempelte so sein eigenes Leben um. Auf seiner Seite Selbst-Management zeigt er dir, wie du dein Leben effektiver und produktiver gestalten kannst. Thomas findest du natürlich auch auf Facebook.

1. Ich kann das hier nicht an einer einzelnen Person festmachen, sondern es gibt viele Menschen die mich dazu inspiriert haben. Manche sind mir persönlich bekannt und manche kenne ich nur von ihren Büchern oder Biografien. Immer wenn ich eine Eigenschaft, einen Charakterzug oder eine Sache von jemanden bewundert habe, dann habe ich versucht mehr darüber zu erlernen. Insofern haben mich also viele Menschen inspiriert und ich bin jedem davon sehr dankbar.

2. Ich denke Vorbilder sind sehr wichtig, weil man von ihnen lernen und sich Dingen abschauen kann. „Lernen am Modell“ heißt das in der Fachsprache und es ist eine wunderbare Sache.

 

Steffi Losert von Welt der Chancen

Steffi ist Coach und hat auf Welt der Chancen so einige Tipps für dich, wie du deine Lebensqualität verbessern und dich weiterentwickeln kannst. Und sie zeigt dir, wie sich unsere (Arbeits-)Welt verändert und welchen positiven Nutzen das für dich hat. Außerdem ist sie Mitgründerin des Ich-Projekts und auch auf facebook zu finden.

1. Jetzt musste ich wirklich eine Weile nachdenken, wen ich hier als meine Inspiration nennen könnte. Es kann ja nicht alles allein auf meinem eigenen Mist gewachsen sein. 😉

Aber genau wie ich als Jugendliche (und auch heute noch) nie einen Musikstar hatte, auf den ich besonders oder alleinig stand, so ist es bei mir auch mit der Inspiration. Ich hab mir von allen Musikern und Richtungen das rausgepickt, was mir besonders gefallen hat. Genauso lasse ich mich von verschiedenen Menschen, Büchern oder Zitaten inspirieren.

Ich finde es ist kompliziert sich von einer einzelnen Person inspirieren zu lassen. Was übernimmst du? Die Ziele? Die Herangehensweise? Die Lebensweise? Die Ideologie? Es ist schwer die Grenze zu ziehen zwischen Inspiration und Nachahmen. Und beim Nachahmen bleiben deine eigene Persönlichkeit, vielleicht sogar deine wahren Bedürfnisse auf der Strecke. Nur weil etwas für jemand anderen wunderbar funktioniert, heißt das nicht, dass es für dich genauso gut klappen muss.

Bei mir macht es häufig plötzlich „Klick“ im Kopf, wenn ich von jemandem etwas Interessantes höre oder lese. Dann bin ich Feuer und Flamme. Das lässt auch schnell wieder nach, aber die Rosinen bleiben. Diese Rosinen, die ich überall sammle sind meine Inspiration.

Das mit den Rosinen funktioniert so gut, weil ich sehr neugierig bin, sehr viel (unterschiedlichstes) lese, mir Gedanken darüber mache, was die Beweggründe von einzelnen Menschen sind etwas zu tun oder sein zu lassen, weil ich alles hinterfrage und verstehen will.

Und dann überlege ich: „Wie ist das bei mir?“ „Was kann ich für mich daraus lernen und künftig besser machen?“

2. Es sind nicht unbedingt Menschen, die wir brauchen, die uns inspirieren, aber nenne man es wie man wolle, wir brauchen Input.

Dich immerzu mit deinem Alltagstrott zu beschäftigen, wird dir keine Inspiration bringen. Sei interessiert an vielen Dingen, lese, halte die Augen offen, sei neugierig, versuch die Dinge öfters mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Dann wirst du automatisch sensibler für das, was dir wirklich wichtig ist und was dich weiterbringen wird.

Genau wie Daniela ist es mir auf meinem Blog weltderchancen.de so wichtig, dass ich dir die Möglichkeit gebe, dich mit verschiedenen Dingen auseinanderzusetzen, neue Perspektiven auszuprobieren und dich inspiriere, deine Chancen zu nutzen, die dir vielleicht noch gar nicht bewusst waren. Weil Inspiration oder Input die Grundlage jeglicher Verbesserung ist.

 

Anchu Kögl von anchukoegl.com

Foto: Anchu Kögl

Foto Gasrtikel lilaAnchu Kögl ist Autor, Unternehmer und Weltreisender. Er schreibt auf anchukoegl.com über die wesentlichen Dinge im Leben: Beruf, Selbsterkenntnis, Dating. Offen, ehrlich und filterlos. Anchu findest du auch auf facebook.

1. Inspiriert haben mich verschiedene Menschen, größtenteils Autoren, die ich persönlich (leider) nicht kenne. Das sind z. B. Mark Manson, Tim Ferriss oder auch der schon verstorbene Charles Bukowski. Zum anderen hat mich früher auch Schmerz angetrieben. Schmerz zu vermeiden ist häufig eine sehr starke Motivation.

Eine der häufigsten Gründe, warum Menschen in ihrem Leben nichts ändern, obwohl sie unzufrieden sind, ist, dass sie nicht unzufrieden genug sind. Es geht ihnen zwar nicht super, aber auch nicht so richtig scheiße. Und so lange die Dinge OK sind, ist der Antrieb nicht groß genug, etwas zu ändern. Leider.

(Mehr zu dem Thema innere Motivation und Veränderung erfährst du in diesem Artikel.)

2. Zum einen, weil wir nicht immer motiviert genug sind um unsere Ziele zu verfolgen und es gut tut, ein wenig externe Motivation und Inspiration zu erhalten. Zum anderen, und das ist wahrscheinlich noch wichtiger, ist es hilfreich, zu sehen, dass es schon andere Menschen vor uns geschafft haben.

Ich weiß nicht, ob ich die Motivation und den Mut gehabt hätte, mich mit meinem Online-Business selbstständig zu machen und um die Welt zu reisen, hätten es nicht schon andere vor mir gemacht. Zu sehen, das es möglich ist und das es andere vor mir geschafft haben, hat mir ein Teil meiner Angst genommen.

Anchu hat einen interessanten und aufschlussreichen Ratgeber über das Thema Berufsfindung geschrieben. Du kannst dir den Ratgeber als PDF hier kostenlos herunterladen.

 

Oliver Teufel von Systemisches Selbstcoaching

Oliver-Teufel1Oliver ist Coach und Pfarrer. Er bloggt über seine langjährigen Erfahrungen mit dem Thema Selbstcoaching. Außerdem ist er Mitgründer des Ich-Projekts und ist auch auf facebook zu finden.

1. Es gibt sehr viele Menschen, die mich auf meinem Lebensweg inspiriert haben. Es sind natürlich die sogenannten großen berühmten Persönlichkeiten dabei: Von Jesus über Gandhi bis zu Bonhoeffer im religiösen Bereich, von Platon über Kant zu Kierkegaard im philosophischen und von Freud über Jung zu den Systemikern der Gegenwart im psychologischen Bereich. Diese Aufzählung könnte ich jetzt noch weiter fortsetzen. Aber, was mich oft noch viel mehr prägt sind kleine Alltagsbegegnungen mit „ganz normalen“ Menschen: Die alte, fast blinde und schwerhörige Frau, die solch einen Lebensmut ausstrahlt, der junge Mann, der sich mit großem Engagement um Flüchtlinge kümmert, die Familie, die nach auch nach der zweiten Überschwemmung ihr Haus wieder aufbaut.

2. Ich weiß nicht wirklich, ob wir andere Menschen als Inspiration brauchen. Aber ich glaube, dass es enorm hilfreich sein kann, sich anzuschauen, wie andere Menschen leben. Und dabei zu merken, man kann mit Lebensherausforderungen ganz unterschiedlich umgehen. An hilfreichen Umgangsformen kann man sich dann ein Beispiel nehmen… 

Wer hat dich inspiriert oder inspiriert dich? 

Jetzt bist du dran. Du hast hier von unterschiedlichsten Inspirationsquellen gelesen. Wer hat dich inspiriert? Lass mich daran teilhaben und antworte mir in den Kommentaren.

Das-Ich-Projekt-300x147Christoph, Martje, Julia, Oliver und ich haben dir auf der Seite Das-Ich-Projekt 7 Tools an die Hand gegeben, mit der du dein Leben ändern und verbessern kannst. Hol sie dir hier.

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8 Kommentare


  1. Liebe Daniela,
    danke für deine Fragen und die Auflistung! Die Antworten meiner Mitschreiber inspirieren mich schon wieder 🙂

    Alles Liebe,
    Martje

    Antworten

    1. Liebe Martje,

      es freut mich, dass du dabei warst. 😉

      LG Daniela

      Antworten

  2. Danke fürs Veröffentlichen, Daniela!

    Immer wieder schön zu sehen, wo auch andere von inspiriert werden!

    Lieben Gruß
    Christoph

    Antworten

    1. Hallo lieber Christoph,

      schön, dass du dabei warst. Ich finde es auch spannend, wie sich andere inspirieren lassen. Und es lohnt sich… 🙂

      LG Daniela

      Antworten

  3. Hallo Daniela,
    danke für diesen interessanten Artikel. Ich finde, manchmal ist es schwierig zu sagen, was oder wer mich inspiriert hat.
    Vieles entsteht aus der Situation heraus und oft sind es die eigenen Experimente und Ideen, die mich selbst inspirieren weiter zu machen und Neues auszuprobieren.
    Viele Grüße
    Ulrike Giller

    Antworten

    1. Hallo liebe Ulrike,

      danke für deinen Kommentar. Das stimmt, manchmal ist es wirklich schwierig zu erkennen, was oder wer einen eigentlich inspiriert hat. Manchmal erhält man soviel Input und am Ende weiß man gar nicht mehr, woher der kam. 😉 Schön, dass du auch deine eigene Inspirationsquelle bist.

      LG Daniela

      Antworten

  4. Vielen Dank, liebe Daniela, für diese inspirierende Aktion! 🙂

    Es hat mir Spaß gemacht, mir selbst einmal über meine Inspirationsquellen Gedanken zu machen und von den anderen zu lesen, was sie zu diesem Thema denken.

    Liebe Grüße,
    Oliver

    Antworten

    1. Danke, dass du dabei warst, lieber Oliver. Hoffen wir, dass sich ganz viele nun selbst inspirieren lassen und so ihren eigenen Weg finden.

      Liebe Grüße
      Daniela

      Antworten

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