Mit diesen 5 Tipps zu mehr Energie im Alltag

mehr-energie-im-alltag_blogMehr Energie im Alltag – ein 5-Punkte-Guide

„Urlaub wäre gut – ich dachte an zwei Mal im Jahr für sechs Monate!“ Kennen wir das nicht alle? Wir können unseren Job noch so sehr lieben – manchmal ist genug einfach genug und wir brauchen eine Auszeit. Leider können wir uns diese nicht so häufig nehmen wie wir gerne würden. Doch es gibt simple Tricks, mit denen du dein Leben einfacher gestalten kannst und auch mehr Energie im Alltag hast.

Einfacher Essen, mehr entspannen – ein 5-Punkte-Guide

Simplify your life!

Mein Mann und ich haben kürzlich eine simple Methode entdeckt, um unseren Alltag einfacher zu gestalten und damit nicht nur Zeit, sondern auch Kraft zu sparen. Wir haben unseren Essensplan auf drei bis vier Gerichte gekürzt. Diese werden jedoch immer in ausreichender Menge für zwei Tage vorbereitet.

So entfällt jeden zweiten Tag das aufwendige Kochen. Nach der Arbeit müssen wir an diesen Tagen nur noch das Essen in die Mikrowelle stellen und genießen eine entspannte, vollwertige Mahlzeit.

So bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens und deine Energie im Alltag nimmt zu. Bereits das Heimkommen fällt wesentlich entspannter aus, weil ich nicht mehr darüber nachdenke, dass ich meine wertvolle Zeit nun noch in der Küche verbringen muss. Führst du bereits einen Essenplan für die Woche? Wäre unser Modell für dich praktikabel? Probier es aus!

Liebe den frühen Vogel!

Zugegeben, ich bin absolut kein Morgenmensch. Trotzdem habe ich mehr Kraft für den Tag, wenn ich nicht erst um 7 Uhr, sondern bereits um 6 Uhr aufstehe. Ich nutze die zusätzliche Stunde ganz für mich selbst.

Bevor der Trubel des Alltags beginnt, mache ich Pilates, trinke in Ruhe einen Kaffee und nehme mir Zeit, in mich hinein zu horchen und herauszufinden, wie es mir gerade geht. Dabei verzichte ich ganz bewusst auf mein Smartphone, den TV oder das Radio und genieße einfach die morgendliche Stille.

Diese Zeit für mich ist mir mittlerweile heilig, weil ich so in der Lage bin, mich in Ruhe mit meinen Gedanken zu beschäftigen, durchzuatmen und Kraft zu tanken, bevor der Alltag mich ganz in seiner Gewalt hat.Abseits von jeglicher Reizüberflutung richte ich mich auf das aus, was mir wirklich wichtig ist. Ein interessanter Nebeneffekt: Ich gehe wesentlich weniger gehetzt in den Tag und fange sogar früher an zu arbeiten. Vielleicht hilft dir ein entspanntes Morgenritual genauso?

Fliehe in deine Alltagsoase!

Je anstrengender der Arbeitstag war, desto größer ist die Gefahr, einfach auf dem Sofa zu versacken und sich vor dem TV berieseln zu lassen. Wirklich entspannend ist das nicht.

Wohnst du in einer größeren Stadt, hast du tolle Möglichkeiten, dir auch in deinem Feierabend eine kleine Alltagsoase zu suchen. Viele Thermen haben mittlerweile lange Öffnungszeiten, sodass ein oder zwei Stunden Entspannung in warmen, wohltuenden Wasser möglich sind, bevor du dich für den nächsten Tag zur Ruhe begibst. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit, spontan einen Abendtermin im Spa oder bei der Maniküre zu buchen und dich so für deinen starken Einsatz am vorangegangenen Tag zu belohnen.

Wohnst du eher ländlich, mach es dir Zuhause schön! Ein Fußbad, eine kühlende Gesichtsmaske und ein Glas Wein – schnell stellt sich das Spa-Feeling auch im heimischen Wohnzimmer ein. Deine Seele wird es dir danken, da sie von der Ruhe mehr profitiert als von andauernder Reizüberflutung.

Sag dem inneren Schweinehund den Kampf an!

Ja, Sport ist nicht jedermanns Sache! Meine auch nicht, so ganz unter uns. Doch kann auch ich nicht von der Hand weisen, dass ein wenig Bewegung hilft, den Stress des Tages zu vergessen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Was am besten hilft, muss dabei jede für sich selbst herausfinden. Wenn dir Fitnessstudios nicht so liegen, könnte Joggen vielleicht eine Möglichkeit sein? Oder hast du bereits Angebote wie Gymondo oder kostenlose Kurse bei YouTube ausprobiert, die tolle Workouts direkt in dein Wohnzimmer bringen?

Mir persönlich haben es die Pilateskurse bei Gymondo angetan. 30 – 40 Minuten lange Workouts, die ich ohne Geräte ausführen kann und die meine wichtigsten Körperpartien stärken, passen auch in den engsten Zeitplan. Besonders am Anfang oder am Ende eines stressigen Tages, beugt Bewegung schlimmen Verspannungen oder Kopfschmerzen vor.

Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Nach einem miesen, fiesen, stressigen Tag im Büro möchte ich mir nur noch die Decke über den Kopf ziehen und allein sein. Kennst du das? Ich sag dir etwas: Gerade an miesen Tagen müssen wir unter Leute!

Studien belegen, dass ein Mangel an sozialen Kontakten das Leben erheblich verkürzen kann. Außerdem sagt ja bereits ein Sprichwort, dass jeder nur die Hälfte trägt, wenn wir unser Leid teilen. Deshalb nimm dir so oft wie möglich Zeit für deine Lieben – ob es ein Candle-Light-Dinner mit dem oder der Liebsten ist, ein Cocktail mit der besten Freundin oder ein gemütlicher Brunch mit der Familie. Zeit mit Menschen, die wir lieben, zu verbringen, schenkt uns Kraft und stärkt gerade in stressigen Zeiten unser Nervenkostüm.

Gib also dem Drang, allein sein zu wollen, nicht allzu oft nach und versuch, nicht immer alles mit dir selbst auszumachen. Gerade wir Frauen neigen dazu, andere Menschen nicht mit unseren Nöten belasten zu wollen – aber das ist nicht richtig! Wir dürfen unser Herz bei anderen Menschen ausschütten und uns die Unterstützung suchen, die wir manchmal brauchen. Das Treffen mit den Liebsten tut uns gut, also hopp, hopp, auf unter Leute!

Mach dein Leben einfacher – und bunter

Du siehst, es muss nicht immer der große Urlaub sein, um deinem Leben mehr Qualität und mehr Energie im Alltag zu geben. Mit simplen Tricks, wie einer Straffung des Essenplans oder einem Cocktailabend mit der besten Freundin, kannst du deinen Alltag umgestalten.

Du sparst Zeit, tankst Kraft und kannst dein Leben in vollen Zügen genießen. Wer sich regelmäßig Wellness-Zeiten oder Bar-Besuche gönnt, macht seinen tristen Alltag außerdem umso bunter. Hast du noch andere Kniffe, mit denen du mehr Kraft im Alltag gewinnst? Hau in die Tasten und erzähl uns in den Kommentaren, wie du dein Leben schöner machst!


Über den Autor: Celsy Dehnert 

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1990 als Tochter zweier Fachinformatiker bin ich wohl eine der ersten Digital Natives. Ich blogge aus Leidenschaft und mein Herzensanliegen ist es, anderen Menschen zu helfen, ihren Weg zu finden und mehr aus ihrem Leben zu machen als bloße Lebenslaufoptimierung. Dabei bin ich Freundin von gutem Kaffee und angeregten Gesprächen.
Auf xoxo-appreciateyourself.com blogge ich über Möglichkeiten, sich selbst mehr wertzuschätzen, sich seiner Stärken bewusst zu sein und seinen eigenen Weg zu finden.

 

Fotos (Beitragsbild + Autorenbild): Celsy Dehnert

 

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3 Kommentare


  1. Das klingt ja alles ganz gut und schön. Einen Speiseplan mache ich seit 20 Jahren, habe mir jetzt einen Thermomix gegönnt, der für mich kocht, weil ich das nicht gerne tue.
    Aber die Stunde früher raus am Morgen? Wie soll das bitte funktionieren, wenn ich sowieso schon um halb sechs raus muss, weil um 7 Uhr mein Dienst anfängt? Oder wann soll ich dann aufstehen, wenn ich davor auch noch Sport machen soll? Sport am Nachmittag geht, aber auch nur direkt nach der Arbeit, weil sonst die körperliche Kraft nicht mehr ausreicht und ich anschließend völlig zerstört bin und sich dies auch bis in den nächsten Tag hinein zieht.

    Alkohol zum Runterkommen der Seele? Alkohol als Lösung? Nein Alkohol ist eine Lösung, eine chemische! Aber als Problemlöser? Das geht in meinen Augen mal gar nicht, weder zu Hause noch in irgendeiner Bar (mal abgesehen davon, dass die nächste akzeptable Bar 25 km entfernt ist…). So werden Alkoholiker „geboren“ – gibt es leider drei Fälle in der Schwiegerfamilie. Zuerst ist es nur das Genuss-Bierchen zum runterkommen, freitags abends. Irgendwann geht es dann gar nicht mehr ohne abends, die Mengen werden größer, die Dosierung stärker („Verdauungsschnäpschen“). Und dann braucht es den Pegel über den Tag. Wenn man es sich eingesteht, sind bereits Jahre verstrichen, in denen Körper und Geist bereits Schäden erlitten haben (oder der Körper mit Organausfällen schon die Notbremse gezogen hat). Da wieder raus zu kommen, dauert lange, wenn man es überhaupt schafft. Man hat keine Probleme mit Alkohol, nur ohne! Der Spruch hat schon was Wahres!

    Unter Leute, wenn es mir nicht gut geht? Ich soll mich bei anderen Leuten ausheulen? Nee danke, zum einen werden meine Probleme, die meistens aus meinen Erkrankungen resultieren, immer runtergespielt (weil man von mir als Krebspatientin nicht hören will, was los ist, wie es mir wirklich geht – gerne wird auch mal ein „du siehst doch gut aus“ eingeworfen, nach dem Motto „ach hab dich doch nicht so!“). Zum anderen drehen sich die Gespräche kurz über lang immer um meine Gegenüber (ich scheine schon immer ein Schild auf der Stirn kleben zu haben: „Laber mich voll, tu Dir keinen Zwang an, ignoriere meine Probleme, Du bist zwar nicht der Nabel der Welt, es wäre auch schön, wenn ich auch mal reden dürfte, aber mach ruhig, wirst schon sehen, was Du davon hast!“). Das raubt mir Kraft, daher habe ich nur noch wenige, ganz wenige, aber ausgewählte Freunde/Freundinnen. Ich bleibe lieber mit meinem Liebsten daheim, bei ihm kann ich ganz ich sein, muss mich nicht verstellen, brauche nichts zu sagen, er weiß ganz genau, wie es mir geht (und umgekehrt) und er weiß immer, was er zu tun hat. Und ich lasse mich auch gerne mal vom TV berieseln, da ist nichts Verwerfliches dran! Ein guter Film (auch die drölfzigste Wiederholung) oder eine gut gemachte Doku sind ideal, um Kraft zu schöpfen. Natürlich nicht diese Assi-TV oder Promi-Show-Gedöns mit Fremdschämfaktor hoch 25.

    Ich bin auch sehr gerne mit mir allein, ich bin nicht einsam, aber ich suche gezielt Zeiten für mich allein. Das gibt mir mehr Kraft, als irgendwo in der Weltgeschichte Zeit zu vertreiben. Das ist Stress für mich, negativer Stress. Das gilt auch für Treffen mit Familie (Eltern/Großeltern).

    Man kann die Ratschläge also nicht verallgemeinern. Jeder muss für sich herausfinden, was ihm guttut.
    Was mir immer gut tut und schlechte Gedanken vertreibt ist: Handarbeit – stricken oder häkeln (oder meditatives bügeln). Da kreisen meine Gedanken zu Anfang, verflüchtigen sich dann ganz schnell wieder. Leider geht das nicht immer, wenn mal wieder das Chemobrain oder die Neuropathien in den Händen/Fingern, die das handarbeiten unmöglich machen. Aber dann macht man halt was Anderes, liest ein Buch oder macht auch mal gezielt nichts!

    Und zum Schluss: think positive! Und meide Energievampire! Als Strohwitwe werde ich jetzt die Ruhe allein zu Hause genießen und ganz entspannt schlafen gehen, um morgen pünktlich wie immer 2 Minuten vor Weckerklingeln aufzuwachen. Schließlich ist morgen Dienstag, Dienstag ist ein guter Tag. Wie jeder andere Tag auch!
    Das wollte ich mal aus meiner Sicht alles los werden! Danke fürs lesen 🙂

    Antworten

    1. Hallo Namensvetterin,

      vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Kommentar und die Zeit, die du dir genommen hast. Freut mich, dass dich der Artikel animiert, mir zu schreiben. 😉

      Du hast absolut recht: jeder muss für sich selbst herausfinden, was gut tut. Es gibt keine pauschalen Tipps, die für alle gelten und wenn man diese anwendet, wird alles gut. Ich finde es toll, dass du für mich herausgefunden hast, was für dich geht und was nicht.

      Ich stimme dir auch zu, dass man Energievampire meiden sollte, denn wie das Wort schon sagt, saugen sie dir deine Energie ab. Kennst du schon meinen Artikel zu Energieräubern (wie sie auch genannt werden)? Falls nicht, würde ich mich freuen, wenn du auch diesen Artikel lesen würdest.

      http://bepurebeyou.de/wie-du-energieraeuber-ausschaltest/

      Viele Grüße
      Daniela

      Antworten

  2. Liebe Dani,

    vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar! 🙂 Es freut mich immer, wenn Menschen wie du sich die Zeit nehmen, Artikel zu reflektieren und ihre Meinung zu äußern.

    Zunächst einmal tut es mir leid, dass meine Tipps bei dir nicht so gut angekommen sind. Aber auch das ist ok, was wäre die Welt langweilig, wenn wir uns alle einig wären!? 😉

    Es ist super, dass du für dich herausgefunden hast, was dir gut tut und was nicht! Das ist wirklich toll, denn viel zu wenig Menschen nehmen sich die Zeit, genau das herauszufinden.
    Sicherlich liegt bezüglich des Alkohols ein Missverständnis vor: Ich habe zu keiner Zeit behaupten wollen, dass der Alkohol an sich geeignet ist, um abzuschalten. Meine Beispiele dienten lediglich als Inspiration und sind insofern aus dem Leben gegriffen, dass es bei uns durchaus üblich ist, dass wir in geselliger Runde einen oder zwei Cocktails trinken. Allerdings steigen wir dann auch meist auf Wasser/Cola/Kaffee/Tee um. Es ist also wirklich nicht so, dass ich übermäßigen Alkoholkonsum empfehle! Ich möchte mich entschuldigen, wenn meine Worte diesen Eindruck hinterlassen haben.

    Selbstverständlich hast du bei deinen Erfahrungen recht, meinem Tipp, unter Leute zu gehen, zu widersprechen. Dass du diese Erfahrungen gemacht hast, tut mir leid. Umso wichtiger finde ich in diesem Zusammenhang dein Schlussstatement: Abstand von Energieräubern! Mein Tipp kann natürlich nur so lange funktionieren, wie ich mich mit Leuten umgebe, die auch wirklich ein offenes Ohr für mich und meine Nöte haben. Ich wünsche dir, dass du zukünftig immer wieder die Erfahrung machen darfst, dass jemand für dich da ist und dir zuhört, statt seine eigenen Sorgen bei dir abzuladen!

    Klasse finde ich übrigens deinen Tipp mit dem Stricken! Danke dafür, das ist mir nicht wieder eingefallen. Dabei hat mir das Stricken in schlimmen Zeiten meiner Depression sehr geholfen.

    Hab einen wundervollen Tag und halte fest an dem, was dir gut tut!

    Liebe Grüße,
    Celsy

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